Afrika

Afrika in Oberboihingen ...
Leilah von ihrer sch├Ânsten Seite
Jugendkapelle auf Safari
Unsere singenden Fl├Âtenkinder
Leilah - unser pr├Ąchtiges Kamel
"The Lion sleeps tonight" zum gro├čen Finale
Horst tr├Ąumt ...
Dank an Dirigent Dieter Se├čler f├╝r die musikalische Gesamtleitung.

Im Eingangsbereich ein afrikanischer Dschungel und ein Abenteurer im Zelt, in der Halle ein Blick auf die afrikanische Savanne mit Elefanten, L├Âwen und Giraffen im Sonnenaufgang. Die G├Ąste des Musikvereins Oberboihingen waren schon nach wenigen Schritten in die Gemeindehalle ganz vom diesj├Ąhrigen Motto "Afrika" gefangen. Die Dekoration an den W├Ąnden und auf den Tischen tat ihr ├╝briges, und selbst das Essensangebot klang an diesem Abend afrikanisch, auch wenn sich letztendlich "schw├Ąbisches" Essen dahinter verbarg. Der Vorsitzende des Musikvereins Oberboihingen Michael Trippner passte sich nahtlos der Szenerie an und begr├╝├čte als der Affenk├Ânig "King Louie" B├╝rgermeister Hooge mit Lebensgef├Ąhrtin, die Vertreter der ├Ârtlichen Vereine und der befreundeten Musikvereine, sowie alle G├Ąste in der bis auf den letzten Platz belegten Gemeindehalle.
Der erste Teil des Programms wurde von der "Jugend" des Vereins gestaltet. So er├Âffnete die Jugendkapelle unter der Leitung von Dieter Se├čler mit "Serengeti Dreams" den afrikanischen Abend. Gleich im Anschluss daran waren die kleinsten Musiker des Vereins auf der B├╝hne. Zuerst die Fl├Âtenkinder mit dem afrikanischen Lied "Jepo, i tai tai je!" und der dazu passenden Choreographie, danach das Miniorchester unter der Leitung von Dieter Se├čler mit dem "Mickey Mouse March". Weiter im Programm der Jugend ging es mit "Siyahamba", bevor die Jugendkapelle das Publikum mit "A swinging Safari" und "Safari Beat" auf eine spannende Safari mitnahm. F├╝r einige der jungen Musiker war es der erste Auftritt - doch trotz dieser Anspannung zeigten die Jungmusikerinnen und Jungmusiker mit ihren hervorragend vorgetragenen Musikst├╝cken, wie viel Spa├č das gemeinsame Musizieren machen kann.
Nach einer kurzen Umbaupause und dem Losverkauf, nahm die Stammkapelle unter der Leitung von Dieter Se├čler auf der B├╝hne Platz und er├Âffnete den zweiten Teil des Programms mit den Ehrungen langj├Ąhriger und verdienter Vereinsmitglieder. Eingebettet in die beiden Ehrungsm├Ąrsche, dem "New York Hippodrome"-Marsch und dem Marsch "Graf Zeppelin" durfte der Vorsitzende Michael Trippner an diesem Abend folgende Mitglieder f├╝r ihre langj├Ąhrige Mitgliedschaft geehrt. Thorsten Vollmer, Bj├Ârn Schmohl (10 Jahre aktive Mitgliedschaft), Andreas Schweizer, J├╝rgen G├Ąhr (40 Jahre aktive Mitgliedschaft), Werner Hau├čmann, J├╝rgen Riempp (20 Jahre), Markus Frey (40 Jahre), J├╝rgen Erne, Walter Layh (50 Jahre), Moritz Klein (60 Jahre).
Im Anschluss daran entf├╝hrte die Stammkapelle das Publikum endg├╝ltig nach Afrika. Das Publikum erwartete in der folgenden Stunde musikalische Stimmungsbilder von Afrika bis hin zu Musicalmelodien aus "K├Ânig der L├Âwen", umrahmt von einer romantischen, ergreifenden Beziehungsgeschichte zwischen einer bildsch├Ânen Rangerin und einem ├╝bereifrigen Safariurlauber. Nat├╝rlich d├╝rfen an einem solchen Abend kleine Elefanten und das tanzende Kamel Leilah nicht fehlen. Doch eins nach dem anderen:
Im ersten Teil der Story brachte die Rangerin den G├Ąsten den afrikanischen Kontinent mit all seinen Natursch├Ânheiten und den wilden Tieren n├Ąher. Und das Blasorchester unter der Leitung von Dieter Se├čler gelang es mit "African Symphony" und besonders mit der "Jungle Fantasy", die Stimmung der afrikanischen Savanne und die Ger├Ąusche im afrikanischen Dschungel in die Gemeindehalle nach Oberboihingen zu holen - zwischendurch wurden die Zuh├Ârer von einer Herde kleiner Elefanten und dem "Baby Elephant Walk" von Henry Mancini ├╝berrascht. Wie nicht anders zu erwarten verliebte sich der ├╝bereifrige Safariurlauber nicht nur in die afrikanische Landschaft, sondern auch in die bildsch├Âne Rangerin. Der Rangerin ging nat├╝rlich alles viel zu schnell und sie forderte mehr Gelassenheit mit "Versuchs mal mit Gem├╝tlichkeit" aus dem Dschungelbuch. Vertr├Ąumt sa├čen die beiden am Lagerfeuer und lauschten der Musik von "Africa" von Toto oder auch "Can you feel the love tonight" aus dem Musical "K├Ânig der L├Âwen". Doch anstatt der erhofften Zuneigung zu dem Safariurlauber entdeckte die Rangerin in der Ferne ein Kamel und war in Sekundenbruchteile in diese "Leilah" verliebt. Leilah war absolut zutraulich und nach gutem Zureden begann Leilah zur Musik von "Pata Pata", dem bekannten Lied von Miriam Makeba, zu tanzen. Ab dem Moment tr├Ąumte die Rangerin von Leilah, der Urlauber tr├Ąumte weiter von einem gemeinsamen Leben mit der Rangerin, von ihrem gemeinsamen "Circle of Life", ebenfalls aus dem Musical "K├Ânig der L├Âwen". Und wie mag die Story wohl enden ?
Unser Safariurlauber packte seinen letzten Trumpf aus uns sang seiner Rangerin das Lied "Ich bin ein Tiger", auf die Melodie von Jailhouse Rock - doch alles half nichts, die Rangerin entschied sich f├╝r Leilah.
Der Traum des Urlaubers war wie eine Seifenblase zerplatzt, doch zum Gl├╝ck hat er seinen Musikverein. Der Vorsitzende Michael Trippner konnte ihn leicht aufmuntern und lud ihn ein, mit der kompletten Reisegruppe eine abenteuerliche Nacht bei schlafenden L├Âwen zu verbringen. Und was passt da nicht besser als "The Lion sleeps tonight" zum gro├čen Finale mit allen Teilnehmenden des Abends.
Wieder mal ging ein besonderes Mottokonzert zu Ende und die G├Ąste in der vollbesetzten Gemeindehalle waren absolut begeistert von einem musikalisch ansprechendem Abend, verpackt in eine unterhaltsame Moderation, der den Musikerinnen und Musikern genau so viel Spa├č gemacht hat wie den G├Ąsten.
Michael Trippner bedankte sich vor einer begeistert geforderten Zugabe bei dem Publikum f├╝r sein Kommen, dem Albverein f├╝r die Bewirtung, dem K├╝chenteam, dem Technikteam, dem Dekoteam f├╝r die tolle Dekoration der Halle, den Sponsoren der Tombola, dem Dirigenten Dieter Se├čler f├╝r die gelungene Vorbereitung und allen Musikerinnen und Musiker, sowie bei allen, die zum guten Gelingen des Abends beigetragen haben.